Allgemeine Geschäftsbedingungen von Airflytec

 

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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Drohnen-Dienstleistungen Airflytec

Stand: 18.03.2026

§ 1 Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen Nico Wöge, handelnd unter AirFlyTec (nachfolgend „Dienstleister“), und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“). 1.2. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand & Vertragsschluss

2.1. Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Drohnendienstleistungen, insbesondere die Erstellung von Foto- und Videoaufnahmen, digitalen Zwillingen, 3D-Modellen sowie die Auswertung von Bilddaten. 2.2. Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme eines Angebots durch den Auftraggeber oder durch die Unterzeichnung eines separaten Dienstleistungsvertrages zustande.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

3.1. Der Auftraggeber stellt sicher, dass zum vereinbarten Zeitpunkt der Zugang zum Flugareal frei und sicher möglich ist. 3.2. Der Auftraggeber hat den Dienstleister über alle Besonderheiten am Einsatzort (z. B. Stromleitungen, Funkmasten, sensible Bereiche) vorab zu informieren. 3.3. Sofern für den Drohnenflug behördliche Genehmigungen oder die Zustimmung von Dritten (z. B. Eigentümern, Architekten oder Urheberrechtsinhabern) erforderlich sind, ist der Auftraggeber für deren Einholung verantwortlich. Der Dienstleister unterstützt den Auftraggeber hierbei auf Wunsch durch Bereitstellung von Standard-Freigabeformularen. Der Auftraggeber bestätigt mit Erteilung des Flugauftrags, dass alle erforderlichen Zustimmungen zur Erfassung des Objekts und angrenzender Bereiche vorliegen.

§ 4 Durchführung der Dienstleistung

4.1. Die Durchführung der Flüge steht unter dem Vorbehalt geeigneter Wetterbedingungen. Die Entscheidung über die Startsicherheit liegt allein beim Fernpiloten des Dienstleisters. 4.2. Bei wetterbedingter Absage wird ein Ersatztermin vereinbart. Entstehen dem Dienstleister durch die Absage bereits Kosten (z. B. Anfahrt), können diese in Rechnung gestellt werden, sofern die Wetterlage nicht vorhersehbar war.

§ 5 Vergütung & Zahlungsbedingungen

5.1. Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. 5.2. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar.

§ 6 Bild- und Nutzungsrechte

6.1. Der Dienstleister räumt dem Auftraggeber mit vollständiger Zahlung der Vergütung die für den Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte an den Arbeitsergebnissen ein. 6.2. Eine Weitergabe der Rohdaten an Dritte oder die kommerzielle Weiterverwertung über den Vertragszweck hinaus bedarf der schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters. 6.3. Der Dienstleister ist berechtigt, die entstandenen Aufnahmen zu Eigenwerbezwecken (z. B. Portfolio, Website, Social Media) zu nutzen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht. 6.4. Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung dafür, dass durch die beauftragte Perspektive (insb. Luftaufnahmen) keine Urheberrechte Dritter (insb. bei urheberrechtlich geschützter Architektur) oder die Privatsphäre Dritter verletzt werden. Die Panoramafreiheit (§ 59 UrhG) gilt bei Luftaufnahmen nur eingeschränkt; der Auftraggeber stellt sicher, dass für die beabsichtigte Nutzung der Werke alle Rechte an den abgebildeten Objekten geklärt sind.

§ 7 Haftung & Freistellung

7.1. Der Dienstleister haftet für Personen- und Sachschäden im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung für Drohnen. 7.2. Für sonstige Schäden haftet der Dienstleister nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. 7.3. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Verzögerungen oder Ausfälle durch höhere Gewalt oder behördliche Flugverbote. 7.4. Haftungsfreistellung: Der Auftraggeber stellt den Dienstleister von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Verletzungen von Urheberrechten, Eigentumsrechten oder Persönlichkeitsrechten durch die vertragsgemäße Erstellung und Nutzung der Aufnahmen geltend gemacht werden. Dies umfasst auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung. Diese Freistellung gilt nicht, wenn der Dienstleister vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.

§ 8 Datenschutz

8.1. Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragsabwicklung gespeichert und verarbeitet (gemäß DSGVO). 8.2. Der Dienstleister verpflichtet sich, bei Aufnahmen in bewohnten oder öffentlichen Gebieten eine softwaregestützte Anonymisierung (Verpixelung) von erkennbaren Gesichtern und Kfz-Kennzeichen vorzunehmen, sofern diese nicht explizit Teil des Auftragsgegenstandes sind. Der Dienstleister handelt hierbei nach dem Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit gemäß DSGVO.

§ 9 Schlussbestimmungen

9.1. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. 9.2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. 9.3. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Magdeburg.